Rotte Anounymus
Nein, der Name ist nicht falsch geschrieben, der wurde bewusst so gewählt. Wir sind ein kleines aber feines Team, das sich sogar ab und zu zu einem Anlass trifft. Leider sind es nicht allzuviele, einzig am Roverkegeln sind wir regelmässig am Start. Nach einem achten, einem fünften und einem zweiten Platz (Helfenberger Doppelsieg) wittern wir immernoch Verbesserungspotential. Mit dabei sind Cerberus, Nero,Sprint und Vulkan. Hier einige Berichte vergangener Anlässe:
IG100 - Aus dem Logbuch von Team Nr. 99
Freitag, 16. März 2007
21:39 Mit viel Optimismus im Gepäck sitzen wir im Zug nach Sierre. Unsere Rucksäcke füllen ein ganzes Abteil und sorgen für reichlich Verwunderung bei den Mitreisenden.
Samstag, 17. März 2007
00:45 Wir checken in der Zivilschutzunterkunft ein. Es ist recht warm und so lassen wir den Schlafsack eingepackt.
06:30 Wir werden geweckt. Draussen ist es frisch und klar. die Bergspitzen glitzern im Sonnenlicht. Weil die anderen Iglubauer erst noch ihre Schlafsäcke zusammenrollen, sind wir als Erste beim Zmorgebuffet.
09:00 Der Buschauffeur, der uns von Sierre nach Montana bringt, hat sein Metier gelernt. Die Haarnadelkurven werden sicher gemeistert. Die Aussicht auf das Rhônetal ist prächtig.
10:00 Mit der Gondel sind wir auf dem Gipfel angekommen. Die Sonne strahlt und beschert ein wunderbares Panorama. Wir machen uns auf den Weg Richtung Iglubaustelle. Glücklicherweise liegt sie unterhalb des Gipfels, so dass wir auf einem Plastiksack bis zum Gletscher Plaine Morte herunterrutschen können.
10:30 Mit dem Sägen der Blöcke haben wir begonnen. Leider erreicht uns die Nachricht, dass ein weiteres Teammitglied ausfällt, so sind wir zu zweit statt zu sechst.
12:00 Wir haben die erste Lage geschafft, es ist Zeit für Lunch. Die meisten Iglubauer sind im T-Shirt unterwegs und geniessen das schöne Wetter.
15:00 Die Blöcke wollen nicht aufeinander halten und wir sind im Rückstand. Deshalb fragen wir andere Teams um Rat.
15:05 Da wir nun wissen, dass wir „im Prinzip“ alles richtig machen und es „eigentlich“ gehen müsste, versuchen wir die dritte Reihe zu stapeln.
15:20 Einige Teams sind schon fertig und helfen an unserem Iglu mit.
18:30 Wir sind gut vorangekommen und können schon bald den „Deckel“ drauf setzen. Obwohl wir schon hinter dem Zeitplan liegen, sind wir zufrieden mit dem Vorankommen.
19:45 Die Lücken im Iglu sind abgedichtet und wir sind am Nachtessen. Es gibt Suppe und Teigwaren.
20:45 Wir steigen auf den Gipfel, um unsere Friedensbotschaften zu verkünden und das mit Kerzen ausgeleuchtete Igludorf zu bestaunen. Es weht ein eisiger Wind.
23:00 Nach dem Abstieg und einem gemütlichen Schwatz an einem der vielen Heizständer kriechen wir in unsere Schlafsäcke.
Sonntag, 18. März 2007
07:00 Jemand sägt ein Loch in unser Iglu und wir blicken in ein erstauntes Gesicht: „Ou sorry, falsches Iglu. Guete Morge“.
08:15 Nach dem Zmorge schlendern wir durch das Igludorf und bestaunen die Kunstwerke der anderen Teams.
09:02 Wir beschliessen, die Bergwelt noch zu erkunden und wanderten um den Gletscher.
09:56 Das OK bedankt sich für unseren Einsatz und freut sich, dass 132 Iglus gebaut wurden.
11:06 Wir haben uns von den anderen Teams verabschiedet und steigen zur Gondelbahn auf, welche uns wieder ins Tal bringt.
15:05 Wir sind im Zug, der uns wieder ins Flachland bringt. Es war ein fantastisches Wochenende.
Andreas Baur / Vulkan (Helfenberg) & Sebastian Condamin / Säntis (Bürglen)
© Pfadi Helfenberg Frauenfeld. Zuletzt geändert am 02.10.2008
