Rückblicke
Pfingstlager 2009 - MS Helfenberg
Nachmittags um 14:00 mitteleuropäische Pfadizeit (also 14:10
) versammelten sich die Helfenberger
Pfader vor der weithin bekannten Bude mit den in strahlendem Blau leuchtenden
Fensterläden. Sobald sich dann nach einiger Zeit der Haufen geordnet hatte der
Beginn des Pfingstlages 2009 mit einem lauten, Mark und Bein erschütternden Ruf
eingeläutet wurde, legte auch gerade die MS Helfenberg am Pier an. Mit dem
Schiffshorn, an dem der Bordelektriker sichtlich Freude hatte, wurde dieses
Ereignis auch gerade der ganzen Umgebung kundgemacht. Die Schiffsluken öffneten
sich, und die Besatzung begrüsste die am Hafen stehende Menge enthusiastisch. Um
an Bord zu kommen, musste zuerst das Ticket beim Venner abgegeben werden (wobei
von einem Venner berichtet wurde, der sein eigenes Ticket vergessen hatte).
Danach konnten die einzelnen Fähnlein ihre Seekarten beziehen und machten sich
dann mit ihren Gepäck-Booten auf den Weg. Gewisse Fähnli mussten noch einen Umweg
in Kauf nehmen, um an einen McFlurry (mit M&Ms) zu kommen. Am Waldrand in Felben
trafen dann die Gruppen auf den ersten Posten. Dort musste jeder einen Hawaii-Blumenkranz
anfertigen, samt selbst gedrehter Schnur. Nachdem alle Pfader diese Aufgabe mehr
oder weniger gewissenhaft erledigten, konnten sie weiterziehen. Nachdem man die
Handwagen in einer schweisstreibenden Aktion über einen steilen, engen Weg durch
den Wald hinauf bugsiert hatte, folgte auch schon der nächste Posten: Zu Begrüssung
an Bord gab der Kapitän einen Apero, an dem vor allem Sirup-, Haferflocken- und
Rüebli-Liebhaber auf ihre Kosten kamen. Nachdem dann auch dieses Hindernis überwunden
war, dauerte es nur noch einen kurzen Moment bis zur Ankunft auf dem Lagerplatz.
Nachdem die Zelte (durch jahrelange Übung im Nu) aufgestellt waren,
wurde auch noch ein Sarasani mit Feuerstelle eingerichtet. Danach war es auch schon
wieder Zeit zum Essen, was natürlich bei allen Anwesenden auf Anklang stiess. Danach
war es Zeit für einen Singsong, woran sich alle mehr oder weniger lautstark
beteiligten. Plötzlich überfielen jedoch fiese
Piraten die fröhlich singende Gesellschaft. Die noch Ungetauften wurden gepackt
und ihre Augen verbunden. Nach einigem Hin und Her und einem guten Fussmarsch,
der für die Täuflinge noch mit zusätzlichen Hindernissen (unter
anderem Kampfschafe und dem Schiffsklo) gespickt war, fand man sich dann auf dem Stählibuckturm
für das Taufritual wieder. Über dieses heilige und geheimnisvolle Ritual dürfen
keine Details an das helle Licht der Welt gelangen, weshalb hier nichts genauer
berichtet wird. Rund eine Stunde und nochmals einen Fussmarsch später trafen die Frischgetauften dann mit dem Rest zusammen wieder am Lagerplatz ein. Vor dem
Schlafengehen erfreuten sich alle noch am Dessert, das von der Küche zubereitet
wurde. Nach Beginn der Nachtruhe sanken alle in ihren wohlverdienten, tiefen Schlaf.
Eine Überraschung war das (vermutlich in Zusammenarbeit mit dem Fähnli Hirsch)
erarbeitete neue Weckkonzept: mit gebratenem Speck waren alle in kürzester Zeit
aus dem Schlafsack zu locken. Nach dem anschliessenden Frühstück machte man sich
auf den Weg auf den Sportplatz des Schulhauses Huben für einen langen Sportblock.
Beim Piratenfussball mussten die körperlich beeinträchtigten Piraten (durch
Holzbeine, Blindheit, Augenklappe oder fehlende Gliedmassen) beweisen, dass sie
trotzdem immer noch mit einem Fussball umgehen konnten. Nach der Rückkehr auf
den Lagerplatz folgte nun das Atelier: Man konnte sich an einem
Monster-Länder-und-Hauptstädte-Memory versuchen (Spieldauer: 1 Stunde pro Runde),
Cross-Kricket im Wald spielen, oder einen Lagerdruck herstellen.
Nach diesem eher entspannenden Programm kam man dann auch schon bald zum Höhepunkt
des Lagers: dem Geländespiel. Als Erstes galt es, sich in verschiedenen Spielen zu
beweisen und auf diesem Weg ein Startkapital zu erarbeiten. Das altbewährte
Roulette-Spiel brachte auch dieses Jahr wieder strahlende Sieger und enttäuschte
Verlierer am Rande eines Nervenzusammenbruchs hervor. Sehr gefragt war auch der
Goldgräber- und Black-Jack-Posten. Das Highlight bildete aber sicher das Hühner-Spiel,
wofür sich die Abteilung Helfenberg im diesjährigen Pfila extra ein lebendes
Huhn hielt. Dabei ging es darum, auf ein bestimmtes Feld zu wetten, auf das sich
dann das Huhn innerhalb einer bestimmten Zeit setzen würde oder auch nicht. An
diesem Posten wurde wohl diesen Nachmittag am meisten Umsatz generiert.
Als sich alle Fähnlein dann ein mehr oder weniger grosses Budget erspielt und erschummelt hatten, schritt man zur Essensverteilung. Zusätzliches Essen konnte mit dem erspielten Geld ersteigert werden. Danach machte man sich auf zur Besetzung der Fähnliplätze, die im nachfolgenden Geländespiel als Basis für alle Operationen dienen sollten. Das Ziel des Geländespiels war es, möglichst viele Handelsschiffe mit abgekochtem Salz zu füllen. Die Schiffe mussten aber zuerst selbst gebaut werden, und zwar aus einem DIN A4 Blatt Papier. Auf dem Schwarzmarkt und in den Minen konnten die dafür nötigen finanziellen Mittel beschafft werden. Alle Möglichkeiten wurden ausgeschöpft, um das eigene Fähnli zum hehren Ziel, dem ersten Platz, zu führen. Dabei wurde auch eine bestimmte Gruppe bei der Anwendung von nicht ganz erlaubten Mitteln erwischt. Dies tat jedoch der aktiven Beteiligung aller Gruppen am Spiel keinen Abbuch und so konnten nach einer harten Endphase endlich die Resultate bekannt gegeben werden. Danach waren alle froh um einen warmen Schlafplatz im Zelt.
Nach einem viel zu kurzen Erholungsschlaf ging es dann auch schon wieder ans Abbrechen der Zelte und des Gemeinschaftszeltes. Erwähnenswert ist noch Hollywoodschaukel, die von einigen Teilnehmern in Eigenregie aufgestellt wurde und ziemlich aktiv benutzt wurde, wobei dieses Mal Zwischenfälle wie im SoLa vor 3 Jahren ausblieben. Erschöpft, aber glücklich wurden dann am Montagnachmittag die Teilnehmer wieder vom ihren Eltern abgeholt oder suchten sich selbstständig ihren Weg nach Hause.
Allzeit Bereit
Keeny
2. Stufen-Chlaus-Weekend vom 8./9. Dezember '07
Selbst die kühnsten Helfenberger Pfader, die sich anlässlich eines mysteriösen Corps-Zeitungsberichts am 8. Dezember am Bahnhof Frauenfeld trafen, konnten nicht erahnen, welch abenteuerliche Verfolgungsjagd sie dort erwarten würde.Beim Antreten stiessen sie auf einige CSI-Helfenberg-Agenten™, die verzweifelt von der Entführung eins gewissen Mr. S.N. berichteten.
Der einzige Hinweis, den sie bisher gefunden hatten, war ein Schlüssel, der zufälligerweise auf ein Bahnhofschliessfach passte. Natürlich wollten die Pfader S.N. finden und so folgten sie den Hinweisen aus dem Schliessfach und begaben sich zum Stählibuckturm, zum Friedhof Oberkirch oder ins Mühletöbeli, um die letzten Aufenthaltsorten des Vermissten nach Spuren abzusuchen. Von dort ging’s dann zu Fuss weiter zum Mettendorfer Waldrand, wo es einen Posten samt Feuer, Tee sowie Zwischenverpflegung gab.
Von dort starteten die Fähnli nacheinander auf eine Schnitzeljagd im düsteren und gefährlichen Wald. Um den Hinweisen zum Aufenthaltsort von Mr. S.N. zu folgen, mussten unter Anderem Comics zusammengesetzt, Hänge erklommen und Draht-Samichläuse gebastelt werden. Ein Fähnlein hatte dabei gewisse Orientierungsprobleme und kürzte den Weg über das Schloss Sonnenberg ab…
Dann wurde endlich ein verheissungsvolles Versprechen eingelöst: Nachtessen. Zwar musste zuerst noch eine Fonduegabel "Scout-Deluxe®" gebastelt werden, doch das Fondue war dann so perfekt, wie mitten im Wald nur möglich (nur hatte sich jemand bei der Menge etwas geirrt; deshalb musste der Hunger noch anderweitig gestillt werden…).Danach folgte der Höhepunkt des Abends: Mr. S.N., auch bekannt als Samichlaus, zeigte sein Können.
Nachdem nun die Guten für ihre Taten gelobt und die Bösen dafür getadelt wurden, gestand der Samichlaus, dass jemand leider seinen Nüssli-Sack geklaut habe. Der wurde jedoch schnell gefunden und die immerhungrigen Helfenberger konnten sich doch noch darauf stürzen und sich ihre Bäuche voll schlagen. Danach ging’s dann auch schon zur Unterkunft, wo einige eine ruhige und andere eine weniger ruhige Nacht verbrachten. Am nächsten Morgen wurde gepackt, aufgeräumt und danach bei Galileo zu Hause ein guter Zmorge verspeist.
Um die wunden Füsse abschliessend etwas zu schonen, nahm man danach den Zug zurück zum Bahnhof Frauenfeld. In Frauenfeld angekommen, dankten die CSI-Agenten den Pfadern für ihre Mitarbeit bei der Suche nach dem Samichlaus und nach einem lauten Ruf war das Pfadi-Wochenende leider schon wieder vorbei.
Allzeit bereit
Keeny
SoLa 2007 - Die verlorene Stadt
Am Montag dem 23.07.2007 trafen sich die Abteilung Seemöve und Helfenberg am Bahnhof Frauenfeld, um gemeinsam sich nach Südamerika zu begeben, in der Hoffnung die verlorene Stadt zu finden. Am ersten Abend übernachteten wir in einer Scheune eines Bauernhofes, da wir unseren Lagerplatz noch nicht erreicht hatten. Mit kleinen Spielen lernten wir uns besser kennen und die Hemmschwellen waren schnell abgebaut.
Dienstag und Mittwoch standen wir frisch und munter auf und begaben uns zum Lagerplatz. Wir stellten unsere Zelte und Lagerbauten auf. Am Mittwochabend beauftragte unserer Expeditionsleiter eine Ausgrabung durchzuführen an einem geheimnisvollen Ort den er entdeckt hatte. Wir stiessen auf eine Schriftrolle in der stand: „Ihr habt die heilige Stadt gestört! Dafür werdet ihr alle verflucht! Unheil wird über euch kommen! Dieser Fluch störte uns sehr, doch zum Glück trafen wir auf ein Orakel welches uns ein Rezept gegen den Fluch. Als wir alle Zutaten gesammelt hatten trafen wir uns und wollten ihn gemeinsam zubereiten, doch in diesem Moment rauschten böse Geister an uns vorbei, schnappten sich den Trank und verschwanden. Trotz Körpereinsatz konnten wir sie leider nicht aufhalten. Etwas niedergeschlagen krochen wir in die Zelte und dösten ein.
Sportblock stand am Mittwoch auf dem Programm. Wir verbrachten den Nachmittag mit berühmten Spielen wie „Wer hat Angst vorm bösen Inka?“ und am Abend spielten wir Alcatraz.
Donnerstag bis Freitag machten wir uns auf den Weg in einer fremden Stadt eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden (Rekken). Jedes Fähnli hatte sehr viel Spass und fand einen Ort zum übernachten.
Am Freitagnachmittag gingen wir im Sembachersee Baden und der Abend wurde mit einem Sing-Song krönend abgeschlossen.
Am Sonntag fand die Lagerolympiade statt. Die Pfader mussten sich in den Disziplinen beweisen: Baumstammweitwurf, Hindernislauf, Wettnageln, Seilspringen, 12min Lauf, Fussball und Rugby. Nach der Olympiade trafen die Eltern ein und konnten Zeit mit ihren Kindern verbringen. Als die Eltern abends wieder gingen, fand noch ein kleiner Singsong statt.
Am nächsten Tag stand Wandern auf dem Programm. Wir wanderten am Morgen los und trafen gegen Mittag in der Wilisauerfabrik ein. Wir bekamen eine Führung und einen grossen Sack Wilisauer Ringli. Mit vollem Magen wanderten wir weiter nach Metzberg und bauten uns Blachenzelte.
Wieder im Lagerplatz angekommen machten wir uns einen entspannten Nachmittag mit Massagen, Tee kochen und Gesichtsmasken.
Am Dienstag war es an der Zeit unseren Fluch aufzulösen und wir lösten verschiedene Aufgaben bei einem kleinen Geist, der uns dafür unsere Zutaten für den Trank gab. Wir gingen zum Lagerplatz zurück und konnten den Fluch mithilfe von magischen Sprüchen und des Zaubertrankes auflösen.
Freitags begannen wir die verlorene Stadt neu aufzubauen mithilfe eines Geländespiels. Als wir um vier Uhr morgens fertig waren mit dem Geländespiel, mussten viele Pfader aufpassen nicht einzuschlafen auf dem Rückweg zum Lagerplatz.
Nach unserer erfolgreichen Expedition mussten wir leider schon wieder auf den Weg nach Hause machen. Im Zug wurden noch letzte Telefonnummern ausgetauscht und dann hiess es auch schon Abschied nehmen.
Die Pfader waren nach dem Lager etwas müder, rochen komisch waren sehr viel schmutziger, aber vor allem waren sie zufrieden und glücklich!
Allzeit Bereit
Jamin Salzmann v/o Fistulo
Quartalsbericht, Frühling 2007: „Al Capones Nachfolger“
Unter dem Motto „Al Capones Nachfolger“ begann das neue Pfadiquartal der helfenberger Pfader mit einem fulminanten Tauschspiel in der frauenfelder Innenstadt: Durch geschicktes Tauschen einer Packung Hörnli und einer Kartoffel mussten möglichst originelle Esswaren erstanden werden um anschliessend diese in Gold umzuwandeln. Damit sollte dann dem etwas heruntergewirtschafteten Pizzabetrieb Al(essandro) Capones und Don Pedros etwas unter die Arme gegriffen werden. Dieser Auftrag wurde mit viel Einsatz und Ausdauer ausgeführt, sodass am Ende der Übung viele Nahrungsmittel vorhanden waren. Die nicht Haltbaren darunter wurden anschliessend noch gemeinsam verdrückt, der Rest sollte später im Quartal noch Anwendung finden, so z.B. die Tomatensauce oder der Ananasscheibenschneider.
Weiter folgten dann einige Fähnliübungen in denen es z.B. galt einem von der Mafia Vergifteten zu helfen. Da man jedoch die Giftpflanze nicht kannte begab man sich ins Naturhistorische Museum Frauenfeld um die Kenntnisse im Umgang mit Giftpflanzen etwas zu vertiefen. Dabei lernte man viel Neues über Pflanzen- und Tierwelt und konnte am Ende den Vergifteten erfolgreich behandeln.
Ein weiterer Höhepunkt dieses Quartals stellte sicherlich auch das 2. Stufen-Fussball-Turnier dar, wo das Fähnli Dachs in einem verbissenen Finalspiel gegen eine Gruppe der Pfadi Sulgen den Sieg erringen konnte.
Um die drei helfenbergschen Fähnli im Kampf um die Nachfolge Al Capones etwas zu verstärken fand dann noch die Umteilung der Wölfli zu den Pfadern auf dem Programm. Wir freuen uns sehr die sechs neuen Pfader (Patrick Badertscher, Daniel Lang, Claudio Metzger, Marvin Stark, Dan Stucki und Dominik Zbinden) neu in der 2. Stufe begrüssen zu dürfen. Leider erfuhren wir an der Umteilung durch die ehemalige Ehefrau Capone’s aber auch vom Tod des Mafia-Königs. Schnell war klar; dieser feige Mord sollte gerächt und der Posten des Clan-Chefs wieder neu besetzt werden. Dies geschah dann im anschliessenden Geländespiel.
Zu diesem Showdown trafen sich die Pfader dann in der Bude Rüegerholz, wo sie einen Koffer mit Tonband-Botschaft vorfanden. In dieser war vom Rebhüsli die Rede, weswegen sich die Pfader dorthin begaben. Dort erwartete sie bereits ein Leiter, der das ganze Spiel erklärte: in einem ersten Teil ging’s darum möglichst viel Dollars zu erwerben um von einem korrupten Interpol-Agenten Informationen über den Aufenthaltsort des Mörders zu erhalten. Schnell war klar, dass dieser aus Chicago nach Europa, genauer nach Frankreich, geflüchtet war. Nach einer kleinen Stärkung (in Form von Spaghetti Napoli) musste dann der Verbrecher à la Scotland-Yard durch ganz Frankreich gejagt werden. Da man in Frankreich aber mit Dollars nicht viel bewerkstelligen kann, war es notwendig die Dollars in Euros zu verwandlen, weswegen Münzen aus Zinn gegossen wurden. Mit diesem Geld konnte man dann die Bahnfarten zur Verfolgung des Mörders bezahlen.
In der „Spielhöhle“ oder mit Schmuggel (Alcatraz) konnten die Dollars noch vermehrt werden. Auch galt es Spezialaufgaben, wie „Wein“ aus Trauben pressen oder den Eiffelturm nachbauen, zu lösen. Nach einem langen und unterhaltsamen Wettkampf durften die Dachser sich schliesslich die stolzen Nachfolger Al Capones nennen. Als Preis für den guten Einsatz wurde den Siegern anschliessend eine Ananas samt (ertauschtem) Ananasscheibenschneider überreicht. Freudetrunken und mit einem lauten Sing-Song wurde die Rückreise zur Bude begannen, wo dieses Pfadiquartal mit einem lauten Ruf endete.
Allzeit Bereit
Galileo
PfiLa 2005: Auf nach Westen
Die Pfader der Abteilung Helfenberg versammelten sich im Heerenberg, wo sie von Trappern empfangen wurden. Diese gaben uns nach einem lauten Ruf zu verstehen, dass wir uns mit unseren "Planwagen" (die zuerst noch gebaut werden mussten) zu Fuss nach Elgg zu begeben hatten. Also marschierten wir munter los und erreichten nach dem obligaten Verpflegungsposten und einer Ausbildung im Spurenlesen endlich den Lagerplatz. Natürlich waren die meisten ziemlich nass, denn während unserer Wanderung wurden wir mit einer kräftigen Dusche von oben eingedeckt. Also ging es ans Zeltaufstellen und später dann ans Abendessen. Danach gab es einen Block, wo die einen sich auf ihr Versprechen vorbereiteten, und die anderen, unter der Leitung von Nero, Rauchbomben bastelten um die Leiterburg zu stürmen, denn: "Die 3. Stufe bekämpft die 4. Stufe", (Zitat Nero). Als es dann dunkel geworden war, gab es noch einen kleinen Sing-Song und anschliessend noch das Versprechen der Neulinge. Die einen dachten natürlich, dass nun schon Bettzeit sei, aber das Highlight sollte erst noch kommen; Die Taufe. Nach einem Postenlauf, den alle Täuflinge absolvieren mussten, konnten sie sich über ihren neuen Namen freuen.
Am nächsten Tag gab es dann Ateliers, so zum Beispiel Lagerdruck, Pfeilbogen schiessen oder Wurfgeschosse basteln. Dann gab es noch ein feines Mittagessen und schon gings weiter mit der Lagerolympiade. Am Abend fand dann endlich das Geländespiel statt, wo es galt, möglichst viele Zinnklumpen zu fabrizieren und dann gewinnbringend zu verkaufen. Natürlich wurde das Ganze mit einigen Action-im-Wald-Szenen spannender gemacht und so gab es logischerweise einige blauen Flecken. Um ein Uhr war dann das Spiel zu Ende und dann mussten noch jedes Fähnli eine Morsebotschaft empfangen und übersetzen. Dann war auch schon wieder Nachtruhe.
Am Montagmorgen mussten wir unsere Zelte abbrechen, einen Dieb stellen und erschiessen und noch einen mysteriöser Schlüssel suchen. Dann durften wir noch ein feines Mittagessen geniessen und schon gings (für fast alle) wieder zu Fuss nach Frauenfeld. Nach einem lauten Ruf war dann das Pfi-La auch schon wieder vorbei.
Allzeit Bereit
Galileo
Kantonaltag 2004 in Frauenfeld
Der 21.8.2004 war ein denkwürdiger Tag der damit begann, dass sich die tapferen Pfader der Abteilung Helfenberg im Heerenberg trafen, wo sie sich nach einer kurzen Begrüssung schnell auf den Weg zum Lagerplatz machten. Nachdem wir unsere Zelte, mit Vorteil westwärts ausgerichtet, aufgestellt hatten, wurde auch schon das Abendmahl verspeist. Nun gings ans Flügelbauen, welches mit sehr kreativen Ideen und viel Elan gemeistert wurde. Endlich konnten wir unsere Schlafsäcke aufsuchen.
Der Sonntagmorgen begann sehr früh und wir packten in Weltmeisterlichen 15 Minuten das Zelt und unsere Sachen zusammen. Nun wurde uns erklärt, dass wir unsere Velos nehmen sollten und dass wir uns in die Allmend zu begeben hatten (eine sehr detaillierte Wegbeschreibung half uns dabei, den Weg zu finden). Die zweifelhafte Ehre, die Flügel zu tragen, wurde mir erteilt, das ist der Grund, warum ich auf der Fahrt schier abgehoben bin.
Als wir in der Allmend ankamen, wurde zuerst ein ausgiebiges Frühstück verspeist und die letzten Feinheiten an unseren Flügeln angebracht. Nun begaben wir uns zur Hauptbühne, wo wir begrüsst wurden und uns der Postenlauf erklärt wurde. Nun konnte der Wettkampf starten. Wir kämpften uns durch die Posten und wurden deswegen mit aufmunternden Sprüchen eingedeckt.
Nachdem dieser Teil des Wettkampes vorüber war, verspeisten wir unsere mitgebrachten Sachen und schon gings weiter mit dem Thunder-Pionier-Posten. Die Einführungs-Show war wirklich beeindruckend, der Posten hingegen entlockte uns nur ein müdes Gähnen. Nachdem wir unseren erworbenen Anti-Insekten-Matsch auf den Sarasani geworfen hatten, konnten wir uns zur Bühne zurück begeben und auf die Rangverkündigung warten.
Als wir unsere Wölfe, Rudel Weiss, was ja wohl zu Erwarten war, auf den zweiten Platz hörten, waren wir angenehm überrascht. Doch es sollte noch besser kommen. Den fünften Platz belegte das Fähnli Hecht, was uns natürlich sehr freute. Als wir bei Platz zwei angelangt waren, dachten wir entweder haben wirs versaut, oder… Wir haben gewonnen! Zum Glück wurde das Letztgenannte Wirklichkeit und wir konnten unsere Trophäen abholen (die Krawatten kannten wir ja bereits…). Fazit: Wir amüsierten uns prächtig, gewannen aber trotzdem.
Allzeit Bereit
Galileo
PfiLa 04 Muure - Querweltein
An einem, sonnigen, warmen Samstag mit tief blauem, wolkenlosen Himmel machte sich unsere Abteilung auf den Weg ins Pfingstlager. Von Pfyn aus marschierten wir in Richtung Mauren zu unserem Lagerplatz. Zwischendurch lösten wir Aufgaben an verschiedensten Posten. Als wir ankamen galt es nun schnellst möglich die Zelte aufzustellen. Zum Abendessen gab es Morgenessen, weil ein böser Professor eine Maschine entwickelt hatte, die alles umkehrt! Natürlich war es die Aufgabe unserer Mission "Querweltein" diesen Professor wieder auf den Boden der Realität zu bringen, seine Maschine endgültig zu eliminieren und so die Welt wieder einmal zu retten. Ach, was würde die Welt bloss ohne uns tun!
Nach dem Morgenessen las uns der LL Cerberus die Lebensgeschichte von Bipi vor. Anschliessend bildeten wir kleine Diskussionsgruppen, um über die Pfadi im Allgemeinen zu debattieren. Danach führten wir Gruppenspiele durch und tauften unsere neuen Pfader auf die Vulgos Gimli, Puck, Ready und Break. Nun war Schlafen oder Plauderstunde angesagt. Um ca. 03:30 Uhr in der Früh wurden wir "geweckt", um Alcatraz zu spielen und bis 10:00 Uhr das Geländespiel durchzuführen.
Nach dem Geländespiel machten wir unsere sicherlich wohlverdiente Siesta. Am Nachmittag bauten die 2.Stüfler eine Sauna, die bei diesem prächtigem Wetter wirklich überflüssig war, und die 3.Stüfler versuchten so gut es noch ging dem Theorieblock von Nero zu folgen.
Ich fragte mich andauernd wo wohl der Regen geblieben sei.
Optimistische Pfader liessen den Regenschutz zu Hause, und noch
otimistischere Pfader liessen sogar den Zeltüberkahn zu Hause!
Am
Sonntag Abend gab es dann noch Wettkampfspiele. Als wir am Montag
Morgen aus den Zelten traten, regnete es in strömen. Ein Pfi-la ohne
Regen gab es nie, gibt es nicht und wird es nie geben. Ein Pfi-la ohne
Regen ist kein Pfi-la, es ist schon Tradition. Schlechtes Wetter gibt
es nicht, sondern nur schlechte Bekleidung, nicht wahr Express!?
Wir absolvierten einen Postenlauf und begegneten dem bösem Professor. Wir entrissen dem Professor seine Maschine und zerstörten sie; die Welt war gerettet. Helfenberg ist einfach Weltklasse! Somit war die Mission und das Pfi-la leider auch schon fast wieder zu Ende.
Pfadi isch eifach dä Hammer!
Allzeit bereit
Janus
SoLa 02 Mythen- Schatz am Mythen
Weil die alten Berggreise zu verkalkt waren um den Schatz am Mythen anständig zu bewachen kam was kommen musste: Man hat ihnen den Schatz gestohlen. Und weil Indiana Jones gerade den heiligen Gral suchte, wurden die Helfenberger in die Bergwelt des Mythen geschickt. Nach einer langen und gefahrvollen Reise per S-Bahn, Postauto und Käsefuss kamen wir Teilnehmer schliesslich am Lagerplatz an.
Die Hirscher haben ihr Zelt auf Stelzen gepflöckelt, die Dachser eine Hängematte gebaut und die Hechter haben Stühle konstruiert. So gerüstet konnte man die Schatzsuche überstehen. Die Toiletten wurden aufgebaut, der Sarasani, die Dusche und die Brücke über den tosenden Wildbach haben die 13 Tage heil überstanden.
Nun konnte man rekken gehen. Das Fähnli Dachs wurden nach Einsiedeln geschickt, die Hechter gingen nach Schwyz und die Hirscher liessen es sich im Alpamare in Pfäffikon SZ gut gehen. In Einsiedeln traf man auf Zigeuner, die mit einem kläffenden Hamster einen Zivilschutzbunker zu stürmen versuchten und die Hechter schlossen Bekanntschaft mit Myra, einer Putzfrau, die den "Lappen für die Scheissendrecken von die Fenster" suchte.
Kaum da, schon mussten wir wieder retour zum Mythen, um die Rekkausstellung aufzubauen, welche die BesucherInnen erfreuen sollte und dies dann auch tat. Die Hirscher beglückten die Eltern mit ihrer "Highway to Hell-Bahn", die Hechter mit einem Sockenttheater und die Dachser sowieso.
So weit so gut. Das Programm für die zweite Woche war vorhersehbar: Lagerolympiade, Zweitageswanderung, Geländespiel und Aufräumen. So kam es dann auch. Von der Lagerolympiade gibt es nichts spezielles zu erzählen und das Aufräumen ist auch nicht besonders erwähnenswert. Bleiben also noch die Zweitageswanderung und das Geländespiel.
Am Dienstag hiess es Wanderschuhe schnüren für jene, welche selbige dabeihatten, die Alternative hiess Turnschuh. Die Route ist schnell erzählt: Rauf zum grossen Mythen, runter nach Schwyz, dort in die Badi, mit dem Pedalo eine Runde drehen, Lunch essen, rauf zum kleinen Mythen, immer noch rauf, es wird immer wärmer, es geht immer noch bergauf, nach dieser Kurve sind wir oben, nix da, auch nach der nächsten nicht, verdammt es wird immer wärmer, fluch, immer noch nicht oben, toll es beginnt zu regnen, juhui wir sind oben, nur noch 300 Meter, noch 400 Meter, noch 500 Meter, endlich da.
Oben angekommen, biwakierten wir in Berlinern und am nächsten Morgen ging es wieder runter, wieder rauf und plötzlich verschwand der Weg. Also Flucht nach vorne, immer den Berg rauf und dann querfeldein zu einem Weg. Von dort an ging es wieder bergab und etwas bergauf, bis wir zum Lagerplatz kamen.
Dort wurde uns eröffnet, dass nun ein 24h-Geländespiel stattfindet. Die alten Weisen hätten entkalkt und fühlten sich nun in der Lage, den Schatz anständig zu bewachen. Doch musste dieser zuerst gefunden werden. Also: Blachen holen, Unterkunft bauen, Kreatives basteln, Zinn giessen, Schatzkarte kaufen. Der Schatz war leider nur Legende und die verkalkten Bergtrottel haben sich köstlich amüsiert.
Als wir zurück zum Lagerplatz kamen bemerkten wir, dass das Lagertor niedergerissen und angezündet worden war und das WC im Dreck lag. es stellt sich dann heraus, dass die Pfader aus Einsiedeln (einen herzlichen Gruss an dieser Stelle!) "aus Tradition" bei anderen etwas randalieren. Enttäuscht über solche Unvernunft wurden die Verantwortlichen vom LL auf den Lagerplatz zitiert und zur Rede gestellt.
Inzwischen ging das Lager leider langsam zu Ende, und so haben wir unsere Zelte abgebrochen und sind zurückgekehrt nach Frauenfeld, wo weitere Abenteuer auf uns warten.
Allzeit Bereit
Vulkan
SoLa 01 Vals - Die Quelle des ewigen Lebens
Das Sommerlager der Abteilung Helfenberg fand dieses Jahr im malerischen Vals statt, einem kleinen Dörfchen im Bündner Oberland, welches vor allem durch seine Quellen bekannt geworden ist. So war es auch nicht verwunderlich, dass es während den zwei Wochen immer wieder Valser Wasser zu trinken gab, da uns diese Flaschen gesponsert wurden (was wir natürlich gerne entgegennahmen). Die Anreise verlief ohne weitere Probleme, obwohl der Aufstieg zum Lagerplatz oberhalb Vals schon die ersten Kräfte forderte. Oben angekommen konnte man aber sehen, dass sich die Mühe gelohnt hatte. Eine grosse Wiese mit viel Platz, ein fliessender Bach ganz in der Nähe; die optimale Ausgangslage für zwei Wochen Sola.
Auch das Wetter machte mit, und so begannen die drei Fähnlis, nachdem sie sich einen passenden Platz ausgesucht hatten, sofort mit dem Aufbau ihrer Zelte. Jedem Fähnli wurden ausserdem Holzschwarten zur Verfügung gestellt, womit vorwiegend die allseits beliebten Sola Stühle gebaut wurden.
Natürlich wurde auch hier der Kreativität freien Lauf gelassen. Als sich am späten Nachmittag der erste Aufbautag dem Ende neigte, wurde auch schon die erste Lagerwertung durchgeführt. Bewertet wurde unter anderem die Kreativität der Lagerbauten, die Ordnung in und ums Zelt und noch diverse kleinere Dinge. Nun wars Zeit für das erste Abendessen. Als alle genug hatten (denn es gab reichlich zu Essen), war der Abend frei. Doch viel wurde nicht mehr gemacht, denn die Reise war anstrengend und fast alle waren müde. Doch das machte nichts, denn man hatte ja die Gewissheit, das jetzt noch zwei erlebnisreiche Wochen bevorstehen würden.
Und so war es dann auch. In der ersten Woche war das immer beliebte "Rekken" (Rekognoszieren) der Höhepunkt des Programms. Den drei Fähnlis wurde je ein kleines Dörfchen zugewiesen (das eine war nah, die anderen fern...). Aufgabe war es nun, Informationen über diesen Ort zu sammeln und eine Unterkunft für die Nacht zu finden. Gesagt, getan. Wo die einen in einem Schulhaus übernachteten, machten es sich die anderen in einem gemütlichen Hotel zurecht.
Tags darauf galt es dann, den Ort in einer Ausstellung zu präsentieren. Auch diese wurde bewertet. Ausserdem musste man sich auf den Besuchstag vorbereiten, denn die Eltern wollten ja gebührend empfangen werden. Also wurde der ganze Platz schön hergerichtet und ein feines Essen gekocht. Als sich dann auch dieser Tag wieder dem Ende neigte, war die erste Woche nun vorbei.
Doch es blieb ja noch die zweite. Also warum noch lange warten? Drum ging’s dann auch am Dienstag schon auf die Zweitages-Wanderung, auf der wir sooo viele Wiesen und sooo viele Wanderwege bestaunen und betreten durften. Am Abend gab’s wie immer ein ausgezeichnetes Essen und dann wurde in selbstgebauten Blachenzelten übernachte, sozusagen unter freiem Himmel (Üle durfte sogar ganz nahe bei seiner Ducati übernachten...).
Als wir dann am nächsten Tag wieder am Lagerplatz ankamen, gab es zuerst einmal ein Zwangsduschen. Doch das wurde von allen gern getan, nicht zuletzt wegen des fliessenden Wassers. Man sieht also, wir waren gut ausgerüstet auf unserem Lagerplatz. (Auch das WC war in Ordnung, obwohl sich halt die unangenehmen Gerüche nicht ganz vermeiden liessen.)
Leider wurden die Ateliers, d. h. die verschiedenen Lernblöcke in diesem Lager nicht allzu fest gewichtet, wodurch auch die Stunden, mit insgesamt etwa 3, eher mager ausgefallen sind. Aber wollen wir hier nicht über die Mängel, sondern lieber über die Freuden sprechen. Der letzte Höhepunkt im Programm war die Nachtübung, und diese war wirklich sehr gelungen. Denn erstmals wurde im Lager wirklich das Thema "Quelle des ewigen Lebens" dazu verwendet, etwas Stimmung ins Geschehen zu bringen. An der Nachtübung ging es darum, die Formel für "Lebenswasser" zu finden, um anschliessend in den selbstgebastelten Brunnen möglichst viel davon zu transportieren.
Als dann auch dieser spannende Abend vorbei war, war auch die Woche schon so gut wie fertig. Jetzt ging es eigentlich nur noch darum, die ganzen Lagerbauten wieder abzureissen. Obwohl es irgendwo wehtat, die selbstgemachten Bauten abzureissen, war es für viele auch ein Riesenspass, einfach alles zu zerstören.
Am Schluss waren nur noch die Zelte übrig, welche man ja noch brauchte, um die letzte Nacht nicht zu erfrieren. Und wir waren wirklich froh um die Zelte, denn obwohl uns das Wetter fast zwei Wochen lang wohlgesinnt war, regnete es in der letzten Nacht, wie wenn der aufgestaute Regen der letzten zwei Wochen auf einen Schlag raus müsste. Am Morgen danach war der einst schöne Lagerplatz nur noch ein See.
Doch zum guten Glück durften wir jetzt ja nach Hause gehen. Als auch der letzte Fetzen verschwunden war, begann die Heimreise. Auch diese verlief ohne weitere Probleme, und so durften wir am Samstagnachmittag, müde aber glücklich über ein weiteres Sola, nach dem "obligatorischen" Abtreten alle nach Hause gehen. Alle? Nein, denn ein kleines Grüppchen von Vennern und Hilfsvenner hatte die Ehre, den Leitern die dreckigen Zelte und das schmutzige Geschirr zu putzen bzw. abzuwaschen.
Allzeit Bereit
Sprint
© Pfadi Helfenberg Frauenfeld. Zuletzt geändert am 14.06.2009
