Neues Stufenmodell

Warum ein neues Stufenmodell?

Die Pfadi ist eine Bewegung und verändert sich laufend. In den vergangenen Jahren hat sich in  einigen Kantonen und Verbänden eine neue Stufe etabliert: die Biberstufe. (In einigen Verbänden hiessen sie Fünkli.)

Die 2. Stufe dauert beim alten Modell bis 6 Jahre. Das ist eine sehr lange Zeit, in derer sich die Bedürfnisse der Jugendlichen verändern und durch die Struktur der Pfaderstufe nicht befriedigt werden.

Diesen veränderten Ansprüchen und Erwartungen soll die Piostufe oder 3. Stufe gerecht werden, welche beim neuen Stufenmodell gestärkt wird. In dieser Stufe lernen die Jugendlichen Anlässe zu leiten und zu organisieren und werden auf die spätere Leitertätigkeit vorbereitet.

Der Grundsatz Junge leiten Junge ist ein zentraler Pfeiler der Pfadibewegung, dem man auch im neuen Stufenmodell Rechnung getragen hat.

Ein einheitliches Stufenmodell ermöglicht eine spezifische Ausbildung der Leiter und Teilnehmer. Dies wiederum ist Grundlage für ein ansprechendes Pfadiprogramm hoher Qualität.

Wie sieht das neue Modell aus?

Um ein altersgerechtes Programm anzubieten, sollten die Altersunterschiede nicht zu gross sein. Deshalb dauert eine Stufe höhstens 4 Jahre. Die Pfadikarriere sieht wie folgt aus:

4652!Neues.Stufenmodell

Wie wird das neue Stufenmodell umgesetzt?

Die grossen Änderungen werden vor allem in diesen Stufen stattfinden:

Pfadistufe

Zukunft: Die Venner heissen neu "Leitpfadi" und haben weniger Aufgaben, da sie auch früher Leitpfadi werden. Die Übungen am Samstagnachmittag werden von Pfadileitern geplant und durchgeführt werden.

In den nächsten Jahren werden die Vennerteams verjüngt und vermehrt Stammübungen eingeplant, welche von Leitern der 2. Stufe geleitet werden.

Piostufe

Zukunft: Die Raider heissen neu "Pios" (Pioniere). Sie planen und gestalten  zusammen ihr eigenes Programm. Dabei werden sie von einem Leiter unterstützt und betreut. Die Aktivitäten der Pios unterscheiden sich im alten und neuen Modell nicht.

Durch die Verjüngung der Vennerteams erhält die Piostufe neue Mitglieder. Während den Stammübungen führen sie ihre Aktivitäten durch. Die Pios können auch den Leitern der anderen Stufen über die Schulter schauen und somit einen Einblick in die künfige Leitertätigkeit gewinnen.

Weitere Informationen

Im Augenblick werden Konzepte erarbeitet, Broschüren entworfen, Kursinhalte definiert und weitere Anpassungen an das neue Stufenmodell vorgenommen. Es lohnt sich, ab und zu auf der Webseite der Pfadibewegung Schweiz (PBS) vorbeizuschauen, ob die Stufenprofile bereits angepasst wurden.

© Pfadi Helfenberg Frauenfeld. Zuletzt geändert am 21.12.2009